PilzCoach-Ausbildung im Naturpark Münden
Pilze üben auf viele Menschen eine Faszination aus, sind oft wunderschön in ihrer Formenvielfalt und Farbgebung und bieten vieles mehr, als sie nur zu essen!
Vielfältige Themen
Im Naturpark Münden fand am vergangenen Wochenende der zweite Teil der diesjährigen Pilzcoachausbildung statt und vielfältige Themenbereiche wurden von den Ausbildern der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, Karin und Thomas Schmidt, angeboten: Ökologie der Pilze, Bedeutung im Ökosystem, Lebensformen, Pilzgrundwissen, Formenvielfalt, Pilzbestimmung, Lagerung, Zubereitung und Unterscheidung von Speise und Giftpilzen. Es wurde Papier geschöpft, mit Pilzen geschrieben und gemalt, in alter Tradition mit Zunderschwamm Feuer entzündet und Pilzschmuck hergestellt; Spiele und Aktionen für Kinder rund um das Thema fanden ihren Platz. Eine Prüfung rundete das erlernte Pilzwissen ab. Die erfolgreichen Teilnehmer*innen erhalten ihre Urkunde Zertifizierter PilzCoach der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.
Beliebt und nachgefragt - 16 Kurse seit 2017
„Die PilzCoachausbildung mit der DGfM erfreut sich großer Beliebtheit“, freut sic hGeschäftsführerin Sibylle Susat. Seit 2017 währt die erfolgreiche Kooperation, 16 Kurse wurden bisher von Karin und Thomas Schmidt im Naturpark Münden angeboten. Die Kurse sind kaum auf den Homepages, schon sind sie ausgebucht.
Wood Wide Web
„Pilze sind ein wunderbares Beispiel für Vernetzung und haben eine besondere Bedeutung im Ökosystem Wald. Symbiosen, also Lebensgemeinschaften zwischen Pilzen und Bäumen kommen beiden zugute: Pilze betreiben keine eigene Photosynthese, liefern aber den Bäumen einen besseren Zugang zu Wasser und Nährstoffen und bekommen dafür im Austausch Kohlenstoff von den Bäumen“, erklärt Sibylle Susat die besondere Form der Kooperation im Wald. Der ganze Waldboden ist von Pilzfäden durchsetzt – ein weltweites Netz, das daher auch WWW – Wood Wide-Web genannt wird!