Blümer Berg, Jagdhaus Heede, Hohlwege B1
Tour-Details
- Strecke: 2,6 km
- Dauer: 0:45
- Schwierigkeit: leicht
- Aufstieg: 100 m
- Abstieg: 100 m
Start & Ziel
- Start: Jagdhaus Heede
- Ziel: Jagdhaus Heede
Wandern auf alten Grenzpfaden am Blümer Berg bei Hann.Münden
Geschichte hautnah erleben
Der Blümer Berg ist so etwas wie Hann. Mündens grüne Lunge. Die Stadtteile Blume und Hermannshagen sowie die Ortsteile Gimte und Volkmarshausen schmiegen sich an seine Flanken. Seit jeher gehört der Blümer Berg, der vor allem von Buchen, aber stellenweise auch von Fichten, Eichen und Lärchen geprägt ist, zum Mündener Stadtforst. Vor allem die Nähe zum Mündener Stadtgebiet macht den Blümer Berg so attraktiv als Wanderrevier für Einheimische und Touristen. Aber es ist auch die Dichte an Sehenswertem, an Erholungseinrichtungen und Spuren aus längst vergangenen Zeiten.
Dieser Weg startet, wie alle anderen auch, am Jagdhaus Heede in Hermannshagen, oberhalb des Friedhofs. Er ist mit 2,6 Kilometern der kürzeste Weg. Nach dem Start am Jagdhaus Heede gelangt man schon nach kurzer Zeit an „Heedes Quelle“. Vor einigen Jahren wurde der Überlauf dieses Wasserreservoirs umgestaltet, der Platz bietet sich vor allem im Sommer für eine kurze, erfrischende Rast an. Folgt man dem Wanderwegen Norden, bietet sich die liebevoll hergerichtete Hütte am Düsteren Kellerbrunnen erneut für eine Pause an. Der Wanderweg führt zunächst gen Nordosten, dann, auf der Höhe ankommend, gen Südosten. Ehe er nach Süden abfällt, sind rechts des Weges Reste von Hügelgräbern aus der Bronzezeit (1900-1600 v. Chr.) zu sehen. Sie belegen, dass diese Region schon sehr früh von Menschen besiedelt wurde. Beim Abstieg fallenwestlich des Weges die parallel verlaufenen Geländeeinschnitte auf. Dabei handelt es sich um einige hundert Jahre alte Hohlwege. Bevor die heutigen Forstwege entstanden, sind über diese Wege einst mit Karren und Pferdegespannen die Waren transportiert worden. Im Laufe der Jahrhunderte haben sie sich tief ins Gelände eingegraben und sind heute noch als Teil der Waldgeschichte erkennbar.